Präventionszuschüsse 2026 der SVLFG – Antragsbeginn 15. Januar 2026 um 10 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte beachten Sie die nachfolgenden Informationen der SVLFG zur Förderung von Präventionsprodukten. Die Präventionszuschüsse können Unternehmen beantragen, die bei der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft (LBG) versichert sind.

Die Zuschüsse werden im „Windhundverfahren“ vergeben. Daher zählt Schnelligkeit! Merken Sie sich den Termin vor: Antragsbeginn 15. Januar 2026 um 10 Uhr

Sichern Sie Ihre Förderprämie! Für das Jahr 2026 wird die Fördersumme deutlich aufgestockt: Statt bislang einer Million Euro stehen nun insgesamt vier Millionen Euro zur Verfügung. Gleichzeitig wurde der Prämienkatalog spürbar erweitert.

Die Förderung ist auf 25 % des zuletzt in Rechnung gestellten LBG-Beitrags begrenzt. Darüber hinaus werden bis zu 25 % der Anschaffungskosten – jeweils bis zum festgelegten Maximalbetrag – erstattet. Antragsberechtigt sind alle Unternehmen, auch wenn sie bereits im Jahr 2025 einen Zuschuss erhalten haben. Pro Unternehmen kann für das Jahr 2026 ein Antrag gestellt werden.

Ziel der Fördermaßnahmen ist es, die Arbeitssicherheit in den Forstbetrieben nachhaltig zu verbessern und präventive Investitionen gezielt zu unterstützen.

Diese Produkte bietet die SVLFG für die Branche Forst/Jagd an:

  • Funkgesteuerte Fällkeile                        

            Maximalförderung: 600 Euro    Liste förderfähiger Produkte

  • Gehörschutzkombination mit Funk               

            Maximalförderung: 300 Euro

  • Jungwuchs- und Jungbestandspflegegeräte       

            Maximalförderung: 300 Euro

  • Kommunikation und Notruf                        

            Maximalförderung: 300 Euro    Liste förderfähiger Produkte

  • Mobiles Presssystem für Seilverbindungen       

            Maximalförderung: 625 Euro

  • PNA-Geräte, Hardware, 1 Jahr Abo für Notrufzentrale

            Maximalförderung: 375 Euro

  • Schalldämpfer bei Jagdwaffen (katasterabhängig, nur für Jagd und Forst)                

            Maximalförderung: 200 Euro

  • Spillwinden (katasterabhängig, nur für Jagd und Forst)                                        

            Maximalförderung: 375 Euro

WICHTIGER HINWEIS:

Die Antragstellung ist nur noch über das Versichertenportal möglich. Zur Registrierung: Versichertenportal der SVLFG

Weitere Informationen:

Website SVLFG Prämiensystem

Alles SVLFG 4 25 Neues Prämiensystem

Kontakt zum Team Präventionszuschüsse bei der SVLFG:

Telefon: 0561 785-10479

Kontaktformular

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Max-Joseph-Str. 7, Rgb.

80333 München

Tel. 089-539 06 68 – 0

Fax 089-539 06 68 – 29

Mail: info@bayer-waldbesitzerverband.de

www.bayer-waldbesitzerverband.de

Bericht über die Ortsversammlungen 2025

Im Rahmen der diesjährigen Ortsversammlungen der Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt Nord w. V. begrüßte der 1. Vorstand Mathias Sperber zahlreiche Mitglieder, Vorstandsmitglieder sowie Ehrengäste. In seiner Eröffnung blickte er auf das vergangene Jahr 2025 zurück und dankte den Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern ausdrücklich für ihre gute Zusammenarbeit und die kontinuierliche Holzbereitstellung. Besonders hob er die große Unterstützung der Mitglieder hervor, die trotz teils schwieriger Rahmenbedingungen zuverlässig Holz lieferten.

Ein weiterer Programmpunkt war der kurze Jahresrückblick, in dem unter anderem die Infofahrt in den Frankenwald angesprochen wurde. Diese bot den Teilnehmenden wertvolle Einblicke in aktuelle forstliche Entwicklungen und Herausforderungen.

Im Anschluss übernahm Geschäftsführer Bastian Träger, teilweise vertreten durch Alois Röckl, den fachlichen Teil der Versammlung mit einem umfassenden Überblick über die Holzmarktsituation 2025.

Rückblick auf das Holzjahr 2025

Der Winter 2024/2025 verlief ungewöhnlich mild, ohne nennenswerten Frost, Schneebruch oder Windwurf. Die Holzpreise zeigten sich zu Jahresbeginn leicht steigend, jedoch gestaltete sich die Abfuhr stellenweise zögerlich.
Das Frühjahr war geprägt von ausgeprägter Trockenheit, was zu Ausfällen bei Pflanzungen führte. Zusätzlich wirkten sich Nachwirkungen von Marktereignissen sowie große Waldlager auf eine verhaltene Holzabfuhr aus. Positiv hervorzuheben war das nahezu vollständige Ausbleiben von Borkenkäferschäden.

Der Sommer wurde als kühl und niederschlagsreich wahrgenommen. Auch in dieser Phase blieb der Wald weitgehend von Schädlingsbefall verschont, allerdings ging der Einschlag insgesamt zurück. Der Absatz von Sägeholz schwächte sich ab, und die Preise gaben im Spätsommer leicht nach.
Im Herbst und Winter hingegen stiegen die Holzpreise wieder deutlich an. Gleichzeitig war zu wenig Rundholz am Markt verfügbar, was teilweise zu Kurzarbeit bei Sägewerken führte. Die Nachfrage nach Frisch- und Käferholz nahm wieder zu.

Aktuelle Marktsituation

Aktuell ist die Rundholzversorgung angespannt. Während die Rundholzpreise auf einem hohen Niveau liegen, bleibt die Nachfrage nach Schnittholz verhalten. Dennoch kann Holz derzeit gut vermarktet werden, insbesondere im Zusammenhang mit Waldumbau und Pflegemaßnahmen. Fichte und Kiefer sind weiterhin stark nachgefragt, wobei Fixlängen und Langholz zu gleichen Preisen gehandelt werden.
Geschäftsführer Träger betonte in diesem Zusammenhang, wie wichtig eine frühzeitige Rücksprache mit der FBG vor Hiebsbeginn ist, insbesondere zur Abstimmung von Sortimenten und Aushaltung.

Neue rechtliche Rahmenbedingungen

Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags lag auf der EU-Verordnung über entwaldungsfreie Produkte (EUDR) sowie der EU-Wiederherstellungsverordnung (W-VO). Die Teilnehmenden wurden über den aktuellen Stand, mögliche Verschiebungen und die voraussichtlichen Auswirkungen auf Waldbesitzer informiert. Für die meisten privaten Waldbesitzer gelten verlängerte Übergangsfristen, dennoch wurde empfohlen, sich frühzeitig mit den neuen Anforderungen auseinanderzusetzen.

Hinweise für die Praxis

Abschließend gab die Geschäftsführung praktische Hinweise für die Holzbereitstellung, unter anderem zu Mindestmengen, sauberer Sortierung, getrenntem Lagern der Baumarten sowie zur Vorbereitung von Rückegassen, Lagerplätzen und Zufahrten.

Mit einem Dank an alle Anwesenden für ihr Interesse und ihre Mitarbeit endeten die Ortsversammlungen der FBG Neustadt Nord w. V.

Ortsversammlungen 2025

Bei den Informationsveranstaltungen werden die aktuelle Situation am Holzmarkt (FBG) sowie Neuerungen im Bereich Forsten (AELF) besprochen.


Donnerstag, 13.11.2025 Gasthaus Schiml – Kirchendemenreuth

Dienstag, 18.11.2025 Gasthaus Miedl – Ilsenbach

Donnerstag, 20.11.2025 Gasthaus Pier 28 (Hotel Aribo) – Erbendorf

Mittwoch, 26.11.2025 Jugendheim – Wildenreuth

Donnerstag, 27.11.2025 Gasthaus Rettinger – Dietersdorf

Beginn der Veranstaltungen ist jeweils um 19:30 Uhr.

Anträge zur Förderung stellen

Ab 1. Juli 2025 werden Anträge auf waldbauliche Förderung auf iBALIS gestellt. Dazu wird eine Betriebsnummer und PIN benötigt.

Falls noch keine Betriebsnummer vorhanden ist:

Für die Beantragung einer Betriebsnummer folgendem Link folgen:

https://hilfe.ibalis.bayern.de/la/einstieg/index.php


Das Antragsformular dort durch Klick auf „>Förderwegweiser – Antrag auf Zuteilung einer Betriebsnummer“ herunterladen und ausfüllen.


Anhänge nicht vergessen: Kopie Personalausweis und falls vorhanden bzw. notwendig GbR-Vertrag, Handelsregisterauszug.

Statt Kopien mitzuschicken, kann der für Sie zuständige Förster auf dem Antragsformular Ihre Identität bestätigen und dass der notwendige GbR-Vertrag bzw. der Handelsregisterauszug vorliegt. (Ihren Förster finden Sie auf www.foersterfinder.de .) Der Förster kann dann auch Ihren Antrag entgegennehmen und weiterleiten.

Den Antrag senden Sie an das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, in dessen Gebiet sich der Betriebssitz befindet. (Betriebssitz ist meist der Wohnort des Antragstellers. Der Betriebssitz ist entscheidend, nicht wo das Waldstück liegt.)

Im Landkreis Tirschenreuth:

AELF Tirschenreuth-Weiden i.d.OPf.
St.-Peter-Straße 44
95643 Tirschenreuth

Im Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab oder Stadtgebiet Weiden:

AELF Tirschenreuth-Weiden i.d.OPf.
Beethovenstr. 9

92637 Weiden i.d.OPf.

In beiden oben genannten Fällen können Sie den Antrag auch eingescannt an folgende E-Mail-Adresse schicken: poststelle@aelf-tw.bayern.de

Nachdem Sie die Betriebsnummer erhalten haben, brauchen Sie noch eine PIN für die Anmeldung in iBALIS. Wie Sie die erhalten, steht auf der nächsten Seite.

Falls noch keine PIN vorhanden ist:

Nach Erteilung der Betriebsnummer muss noch eine PIN beantragt werden, und zwar beim LKV (=Landeskuratorium der Erzeugerringe für tierische Veredelung in Bayern e.V.).

Dazu gibt es verschiedene Wege:

Weiteres dazu erfahren Sie unter https://www.lkv.bayern.de/angebot/tierkennzeichnung-und-registrierung/#ihre-pin

Die PIN ist nur beim ersten Mal kostenlos. Die PIN wird an die Postadresse verschickt, die für die Betriebsnummer hinterlegt ist.

Achten Sie daher darauf, dass Ihre aktuelle Postadresse hinterlegt ist. Auf https://hilfe.ibalis.bayern.de/la/einstieg/index.php finden Sie ein Formular, um die bei der BNR hinterlegte Postadresse zu ändern.

Infofahrt in den Frankenwald: Forstbetrieb Rothenkirchen gibt Einblick in Waldumbau und regionale Wertschöpfung

Rothenkirchen – Eine Gruppe von rund 30 interessierten Waldbesitzern der Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt Nord w.V. unternahm kürzlich eine Infofahrt zum Forstbetrieb Rothenkirchen im Frankenwald, unweit der Thüringer Grenze. Ziel der Exkursion war es, sich vor Ort ein Bild von den Herausforderungen und Lösungsansätzen der modernen Forstwirtschaft im Zeichen des Klimawandels zu machen.

Ein erstes Highlight war der Besuch des markanten Gebäudes des Forstamts Rothenkirchen, das früher als Finanzamt diente. Direkt daneben befindet sich ein modernes Heizkraftwerk für Hackschnitzel. Hier wird Schadholz aus Sturmschäden oder Borkenkäferbefall direkt vor Ort energetisch verwertet – ein gelungenes Beispiel für regionale Wertschöpfung und nachhaltige Energiegewinnung.

Anschließend ging es in den Wald: Bei der Besichtigung verschiedener Kahlflächen im Frankenwald – nahe dem bekannten Rennsteig – wurden die gravierenden Unterschiede zwischen Staats- und Privatwald deutlich. Während im Staatswald bereits aktiv mit standortgerechten Baumarten wie Buche und Tanne vorgebaut wurde, blieben vergleichbare Flächen im Privatwald bislang weitgehend unberührt. Besonders die Schadjahre 2021 und 2022 hatten hier sichtbare Spuren hinterlassen. Die Ursachen reichen jedoch weiter zurück: Bereits 2018 begann sich der Kupferstecher – ein Rindenbrütender Borkenkäfer – rasant auszubreiten. Im darauffolgenden Jahr kam der berüchtigte Buchdrucker hinzu, was die Situation vielerorts dramatisch verschärfte.

Ein besonders interessantes Beispiel zukunftsorientierter Wiederbewaldung stellte eine eingezäunte Aufforstungsfläche dar. Diese wurde mit einem Weinbergschlepper, Scheibenegge und Fräse aufgelockert und anschließend nicht klassisch bepflanzt, sondern eingesät – unter anderem mit Eichen und weiteren Laubbaumarten. Dieser innovative Ansatz verspricht eine naturnahe, kosteneffiziente Wiederbewaldung.

Nach einer Mittagspause in einem typisch fränkischen Wirtshaus ging es weiter zu einem intakten Altbestand. Hier wurde bereits ein sogenannter Unterbau mit Buche und Tanne angelegt. Die Forstexperten erläuterten die geplanten Maßnahmen zur weiteren Pflege und Durchforstung – ein Musterbeispiel für vorausschauende Waldbewirtschaftung.

Die Infofahrt zeigte eindrucksvoll: Waldumbau ist eine langfristige Aufgabe, die aktives Handeln und fundierte Planung erfordert. Nur so kann es gelingen, unsere Wälder klimaresilient und wirtschaftlich tragfähig in die Zukunft zu führen.

Infofahrt zum Frankenwald

Die FBG Neustadt/WN – Nord w.V. fährt am Montag, den 28. Juli 2025 als Informationsfahrt zum Forstbetrieb Rothenkirchen der Bayerischen Staatsforsten (BaySF).

Auf dem Programm steht neben der Forstbegehung die Besichtigung großer, kahler Schadflächen infolge massiven Borkenkäferbefalls. In keinem anderen Gebiet Bayerns hat der Borkenkäfer so deutliche Spuren hinterlassen wie im Frankenwald.

Ein zentrales Thema wird die Wiederbewaldung der Kahlflächen sein. Angesichts der aktuellen klimatischen Bedingungen stehen wir vor komplexen Herausforderungen bei der Waldbewirtschaftung im Kampf um den Erhalt unserer Wälder.

Bei dieser Exkursion gilt es bewährte, aber auch innovative Strategien zu erfahren, um klimaresistente Baumarten zu etablieren und die große Aufgabe des Waldumbaus „Der neue Frankenwald“ bewältigen zu können.

Die Informationen und Beispiele können sicherlich unsere Arbeit in unseren Wäldern bereichern, damit eine nachhaltige und langfristige Bewirtschaftung möglich ist.

Abfahrtszeiten:

7.00 Uhr Altenstadt/WN, Sportheim (Jahnstraße 4)
7.15 Uhr Windischeschenbach, Parkplatz an der ST2181
(von Neuhaus Richtung Windischeschenbach, rechte Seite)
7.30 Uhr Erbendorf, Unterer Markt (Volksbankseite)

Mittags kehren wir in einem Gasthof ein. Bitte an wetterfeste Kleidung und geeignetes Schuhwerk für die Exkursion im Wald denken.

Rückfahrt erfolgt gegen 16 Uhr und die Ankunft ist bis ca. 18 Uhr vorgesehen.

Bitte um schnelle Anmeldung bei Birgit Grünbauer (begrenzte Plätze) unter:

Telefon: 0171-4635653 oder

per E-Mail: gruenbauer@fbg-neustadt-nord.de

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Die Kosten für den Bus übernimmt die FBG Neustadt/WN Nord w.V..

Jahreshauptversammlung

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt/WN Nord w. V. möchte Sie gerne zur diesjährigen Jahreshauptversammlung in die Stadthalle Neustadt/WN einladen.

Donnerstag, den 03. April 2025

Beginn 19:30 Uhr

Tagesordnung:

  1. Begrüßung und Vorstandsbericht
  2. Geschäftsbericht 2024
  3. Kassenbericht 2024
  4. Kassenprüfungsbericht und Entlastung
  5. Haushaltsvoranschlag 2025
  6. Vortrag: Steuerliche Aspekte in der Forstwirtschaft

Referent: Hubert Irlbacher Steuerberater, BERATA

  1. Grußworte, Wünsche und Anträge

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Sperber

1. Vorsitzender

Ortsversammlungen 2024

12.11.2024 Gasthaus Rettinger Dietersdorf

19.11.2024 Steghaus Pier 28 (Hotel Aribo) Erbendorf

21.11.2024 Gasthaus Miedl Ilsenbach

26.11.2024 Gasthaus Bayer Wildenreuth

28.11.2024 Gasthaus Melzner Stub´n Schwand

Beginn jeweils um 19.30 Uhr

Pflanz- und Zaunbaukurs im Waldnaabtal

Um Fehler beim Einkauf von Forstpflanzen sowie deren weiteren Behandlung zu vermeiden, hat die Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt/WN Nord w.V. sowie das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Tirschenreuth-Weiden im Kirchenwald Bernstein für interessierte Waldbesitzer/innen einen Pflanz- und Zaunbaukurs unter Leitung des Forstwirtschaftsmeisters Markus Schneider angeboten. Am Donnerstag den 19.09.2024 trafen sich der Geschäftsführer der FBG Bastian Träger, sowie der Revierleiter der Forstdienststelle Neuhaus Andreas Arnold mit ca. 20 Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern, um wertvolles Know-how zum richtigen Pflanzen weiterzugeben.

Anhand von Tannen-, Douglasien- und Stieleichenpflanzen lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Pflanzkurses zunächst, wie man die Qualität der Pflanzen beurteilt und wie man die Jungbäume auf der Waldfläche so lagert, dass Pflanze und Wurzel frisch bleiben. Der richtige Wurzelschnitt und das richtige Pflanzverfahren bilden den Grundstein für eine gesunde Entwicklung des Jungbaumes. Sie ermöglichen ein gutes Anwachsen und ein Tiefenwachstum, das dem Baum Windstabilität verleiht und seine Wasserversorgung in Trockenperioden verbessert.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfuhren zudem, wie man mit den verschiedenen Pflanzwerkzeugen eine baumartengerechte Pflanzung durchführt. Das gewonnene Wissen durften die Teilnehmer dann selbst vor Ort ausprobieren.

Nach einer kurzen Stärkung wurde im zweiten Abschnitt des Kurses das Thema Wildschutzzaun ausführlich behandelt.

Herbstpflanzung und Zaunbau

Die Stürme der letzten Jahre, sowie der Borkenkäfer sorgen in unseren Wäldern für immer mehr Schadflächen. In Zeiten des Klimawandels ist es von großer Wichtigkeit, diese Flächen sachkundig und mit den richtigen Baumarten wiederaufzuforsten.

Das Forstrevier Neuhaus der Bayerischen Forstverwaltung bietet zusammen mit der FBG Neustadt/WN Nord deshalb am Donnerstag, den 19. September, einen Kurs zum Thema Zaunbau und Pflanzung für alle interessierten Waldbesitzer an.

Unter fachlicher Anleitung von Forstwirtschaftsmeister Markus Schneider wird mit dem Thema Pflanzung begonnen, anschließend dreht sich alles um das Thema Bau von geeigneten Wildschutzzäunen und Tanne im Einzelschutz.

Neben der Baumartenwahl und der Beurteilung der Pflanzenqualität steht vor allem die richtige Pflanztechnik im Vordergrund. Es besteht auch ausreichend Gelegenheit, selbst Hand anzulegen und das Erlernte auszuprobieren.

Beginn des Pflanzkurses ist um 8.00 Uhr Nähe Uferpfadparkplatz (Unterführung A93) bei Windischeschenbach/Bernstein, Pfarrpfründewald (s. Karte). Ende gegen 15.00 Uhr.

Der Kurs ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen gibt es bei Förster Andreas Arnold unter der Nummer

0160 5341835 oder Förster Bastian Träger 0151 18314006.