Die FBG Neustadt/WN Nord w.V. lädt alle Mitglieder recht herzlich zu den diesjährigen Informationsveranstaltungen ein. Dabei wird die Situation am Holzmarkt (FBG) sowie neues zum Bereich Forsten (AELF) besprochen.
Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt/WN Nord w.V. mit vollbesetztem Reisebus zur Forstfachmesse
Neustadt/WN. Mit einem vollbesetzten Reisebus machte sich die Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt/WN Nord w. V. mit 46 Waldbesitzern aus der Region auf den Weg zur internationalen Forstfachmesse INTERFORST 2026 nach München. Die Informationsfahrt fand am 15. Oktober, dem ersten Messetag, statt.
Bereits um 6 Uhr morgens startete der eigens organisierte Reisebus mit Zustiegsmöglichkeiten in Erbendorf, Windischeschenbach und Altenstadt an der Waldnaab.
Zum Messeauftakt erwartete die Teilnehmer ein umfangreiches Programm mit der offiziellen Eröffnung, politischen Ehrengästen und zahlreichen Fachvorführungen. Im Mittelpunkt standen die Leitthemen „Gesunder Zukunftswald“, „Fokus Mensch“, „Forsttechnik auf neuen Wegen“ und „Digitalisierung Forst & Holz“.
Besonders die modernen Holzerntemaschinen, innovativen Forsttechniken und Live-Vorführungen auf dem Freigelände stießen bei den Waldbesitzern auf großes Interesse. Fachvorträge und viele Gespräche boten zudem Einblicke in aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Forstwirtschaft.
Neben den zahlreichen fachlichen Informationen kam auch der persönliche Erfahrungsaustausch unter den Waldbesitzern nicht zu kurz. Gegen 20 Uhr kehrte die Reisegruppe mit vielen neuen Eindrücken und Anregungen für die Bewirtschaftung der heimischen Wälder zurück.
Die Forstbetriebsgemeinschaft zog ein durchweg positives Fazit der gelungenen und informativen Tagesfahrt.
Ein bayernweiter Online-Infoabend und regionale Waldspaziergänge bieten einen Einstieg in die Waldbewirtschaftung. Das Wichtigste, was Frau über ihren Wald wissen muss.
Wie kann ich Tanne, Fichte und Douglasie unterscheiden? Welche Baumarten sind schattenverträglich, welche nicht? Was passiert mit unseren Bäumen bei Hitze und Dürre? Welche Pflichten habe ich als Waldbesitzerin? Was muss ich beachten?
Am einstündigen Online-Infoabend und bei den regionalen Wald-Basics-Waldspaziergängen im Oktober geht es um diese und weitere Fragen rund um den Wald. Unter dem Motto „Von Frauen für Frauen“ informieren Revierleiterinnen der Bayerischen Forstverwaltung und Försterinnen der forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse über Wald-Basics von Baumarten, über Artenvielfalt bis hin zu den wichtigsten Pflichten als Waldbesitzerin.
Unser Einführungsvortrag und die Waldspaziergänge sind vielfältig und praxisnah gestaltet. Sie unterstützen Waldbesitzerinnen darin, ihr Waldwissen zu vertiefen und neue Ideen und Konzepte im eigenen Wald umzusetzen. 2,5 Stunden lang verbinden unsere Kurzwanderungen regionale Naturerlebnisse mit spannendem Waldwissen, offenem Austausch und neuen Impulsen für Ihren Wald! Auch in Ihrer Nähe findet ein Waldspaziergang statt! Schauen Sie einfach, wann und wo Sie teilnehmen möchten!
Für wen ist die Veranstaltung gedacht? Die Waldspaziergänge richten sich an neue Waldbesitzerinnen, Waldbesitzerinnen ohne Vorwissen und Frauen, die sich bislang noch nicht an die Bewirtschaftung Ihrer Wälder herangetraut haben.
Weshalb richten sich die „Wald Basics-Spaziergänge“ nur an Frauen? Rund 40 Prozent der bayerischen Waldbesitzenden sind weiblich. Dennoch bewirtschaften überwiegend Männer die heimischen Wälder. Nachhaltige Waldbewirtschaftung erfordert Wissen, das Verständnis von Zusammenhängen und die Bereitschaft Entscheidungen zu treffen. Köpfchen statt Kraft! Ausgestattet mit gutem Know-how und den richtigen Werkzeugen können Frauen ihren Wald ebenso professionell und nachhaltig bewirtschaften wie Männer! Die Waldspaziergänge bieten dafür einen leichten Einstieg und die Möglichkeit sich mit eigenen Fragen einzubringen.
Termine:
💻Einführungsvortrag: Mittwoch | 14. Oktober 2026 | 19-20 Uhr | Online via Cisco WebEx
Bei herbstlicher Atmosphäre strömten zahlreiche Gäste aus nah und fern nach Neustadt an der Waldnaab, um das vielfältige regionale Angebot zu entdecken. Von kulinarischen Spezialitäten über handgemachte Herbstdekorationen bis hin zu kunstvollem Handwerk war für jeden Geschmack etwas dabei. Auch unser Kinderprogramm sorgte für strahlende Gesichter.
6.15 Uhr: Windischeschenbach, Parkplatz an der ST2181
(von Windischeschenbach Richtung Neuhaus, rechte Seite)
6.30Uhr: Altenstadt/WN, Sportheim (Jahnstraße 4)
Rückfahrt erfolgt gegen 17 Uhr.
Die Plätze im Bus sind begrenzt, daher bitte schnelle Anmeldung bei Birgit Grünbauer unter Telefon0171-4635653oder per E-Mail:gruenbauer@fbg-neustadt-nord.de.
Der Eintritt kostet für jeden ca. 23 Euro und wird nach der Fahrt abgebucht. Die Kosten
für den Bus übernimmt die FBG Neustadt/WN Nord w.V.
bitte beachten Sie die nachfolgenden Informationen der SVLFG zur Förderung von Präventionsprodukten. Die Präventionszuschüsse können Unternehmen beantragen, die bei der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft (LBG) versichert sind.
Die Zuschüsse werden im „Windhundverfahren“ vergeben. Daher zählt Schnelligkeit! Merken Sie sich den Termin vor: Antragsbeginn 15. Januar 2026 um 10 Uhr
Sichern Sie Ihre Förderprämie! Für das Jahr 2026 wird die Fördersumme deutlich aufgestockt: Statt bislang einer Million Euro stehen nun insgesamt vier Millionen Euro zur Verfügung. Gleichzeitig wurde der Prämienkatalog spürbar erweitert.
Die Förderung ist auf 25 % des zuletzt in Rechnung gestellten LBG-Beitrags begrenzt. Darüber hinaus werden bis zu 25 % der Anschaffungskosten – jeweils bis zum festgelegten Maximalbetrag – erstattet. Antragsberechtigt sind alle Unternehmen, auch wenn sie bereits im Jahr 2025 einen Zuschuss erhalten haben. Pro Unternehmen kann für das Jahr 2026 ein Antrag gestellt werden.
Ziel der Fördermaßnahmen ist es, die Arbeitssicherheit in den Forstbetrieben nachhaltig zu verbessern und präventive Investitionen gezielt zu unterstützen.
Diese Produkte bietet die SVLFG für die Branche Forst/Jagd an:
Im Rahmen der diesjährigen Ortsversammlungen der Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt Nord w. V. begrüßte der 1. Vorstand Mathias Sperber zahlreiche Mitglieder, Vorstandsmitglieder sowie Ehrengäste. In seiner Eröffnung blickte er auf das vergangene Jahr 2025 zurück und dankte den Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern ausdrücklich für ihre gute Zusammenarbeit und die kontinuierliche Holzbereitstellung. Besonders hob er die große Unterstützung der Mitglieder hervor, die trotz teils schwieriger Rahmenbedingungen zuverlässig Holz lieferten.
Ein weiterer Programmpunkt war der kurze Jahresrückblick, in dem unter anderem die Infofahrt in den Frankenwald angesprochen wurde. Diese bot den Teilnehmenden wertvolle Einblicke in aktuelle forstliche Entwicklungen und Herausforderungen.
Im Anschluss übernahm Geschäftsführer Bastian Träger, teilweise vertreten durch Alois Röckl, den fachlichen Teil der Versammlung mit einem umfassenden Überblick über die Holzmarktsituation 2025.
Rückblick auf das Holzjahr 2025
Der Winter 2024/2025 verlief ungewöhnlich mild, ohne nennenswerten Frost, Schneebruch oder Windwurf. Die Holzpreise zeigten sich zu Jahresbeginn leicht steigend, jedoch gestaltete sich die Abfuhr stellenweise zögerlich. Das Frühjahr war geprägt von ausgeprägter Trockenheit, was zu Ausfällen bei Pflanzungen führte. Zusätzlich wirkten sich Nachwirkungen von Marktereignissen sowie große Waldlager auf eine verhaltene Holzabfuhr aus. Positiv hervorzuheben war das nahezu vollständige Ausbleiben von Borkenkäferschäden.
Der Sommer wurde als kühl und niederschlagsreich wahrgenommen. Auch in dieser Phase blieb der Wald weitgehend von Schädlingsbefall verschont, allerdings ging der Einschlag insgesamt zurück. Der Absatz von Sägeholz schwächte sich ab, und die Preise gaben im Spätsommer leicht nach. Im Herbst und Winter hingegen stiegen die Holzpreise wieder deutlich an. Gleichzeitig war zu wenig Rundholz am Markt verfügbar, was teilweise zu Kurzarbeit bei Sägewerken führte. Die Nachfrage nach Frisch- und Käferholz nahm wieder zu.
Aktuelle Marktsituation
Aktuell ist die Rundholzversorgung angespannt. Während die Rundholzpreise auf einem hohen Niveau liegen, bleibt die Nachfrage nach Schnittholz verhalten. Dennoch kann Holz derzeit gut vermarktet werden, insbesondere im Zusammenhang mit Waldumbau und Pflegemaßnahmen. Fichte und Kiefer sind weiterhin stark nachgefragt, wobei Fixlängen und Langholz zu gleichen Preisen gehandelt werden. Geschäftsführer Träger betonte in diesem Zusammenhang, wie wichtig eine frühzeitige Rücksprache mit der FBG vor Hiebsbeginn ist, insbesondere zur Abstimmung von Sortimenten und Aushaltung.
Neue rechtliche Rahmenbedingungen
Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags lag auf der EU-Verordnung über entwaldungsfreie Produkte (EUDR) sowie der EU-Wiederherstellungsverordnung (W-VO). Die Teilnehmenden wurden über den aktuellen Stand, mögliche Verschiebungen und die voraussichtlichen Auswirkungen auf Waldbesitzer informiert. Für die meisten privaten Waldbesitzer gelten verlängerte Übergangsfristen, dennoch wurde empfohlen, sich frühzeitig mit den neuen Anforderungen auseinanderzusetzen.
Hinweise für die Praxis
Abschließend gab die Geschäftsführung praktische Hinweise für die Holzbereitstellung, unter anderem zu Mindestmengen, sauberer Sortierung, getrenntem Lagern der Baumarten sowie zur Vorbereitung von Rückegassen, Lagerplätzen und Zufahrten.
Mit einem Dank an alle Anwesenden für ihr Interesse und ihre Mitarbeit endeten die Ortsversammlungen der FBG Neustadt Nord w. V.
Das Antragsformular dort durch Klick auf „>Förderwegweiser – Antrag auf Zuteilung einer Betriebsnummer“ herunterladen und ausfüllen.
Anhänge nicht vergessen: Kopie Personalausweis und falls vorhanden bzw. notwendig GbR-Vertrag, Handelsregisterauszug.
Statt Kopien mitzuschicken, kann der für Sie zuständige Förster auf dem Antragsformular Ihre Identität bestätigen und dass der notwendige GbR-Vertrag bzw. der Handelsregisterauszug vorliegt. (Ihren Förster finden Sie auf www.foersterfinder.de .) Der Förster kann dann auch Ihren Antrag entgegennehmen und weiterleiten.
Den Antrag senden Sie an das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, in dessen Gebiet sich der Betriebssitz befindet. (Betriebssitz ist meist der Wohnort des Antragstellers. Der Betriebssitz ist entscheidend, nicht wo das Waldstück liegt.)
In beiden oben genannten Fällen können Sie den Antrag auch eingescannt an folgende E-Mail-Adresse schicken: poststelle@aelf-tw.bayern.de
Nachdem Sie die Betriebsnummer erhalten haben, brauchen Sie noch eine PIN für die Anmeldung in iBALIS. Wie Sie die erhalten, steht auf der nächsten Seite.
Falls noch keine PIN vorhanden ist:
Nach Erteilung der Betriebsnummer muss noch eine PIN beantragt werden, und zwar beim LKV (=Landeskuratorium der Erzeugerringe für tierische Veredelung in Bayern e.V.).