6.15 Uhr: Windischeschenbach, Parkplatz an der ST2181
(von Windischeschenbach Richtung Neuhaus, rechte Seite)
6.30Uhr: Altenstadt/WN, Sportheim (Jahnstraße 4)
Rückfahrt erfolgt gegen 17 Uhr.
Die Plätze im Bus sind begrenzt, daher bitte schnelle Anmeldung bei Birgit Grünbauer unter Telefon0171-4635653oder per E-Mail:gruenbauer@fbg-neustadt-nord.de.
Der Eintritt kostet für jeden ca. 23 Euro und wird nach der Fahrt abgebucht. Die Kosten
für den Bus übernimmt die FBG Neustadt/WN Nord w.V.
bitte beachten Sie die nachfolgenden Informationen der SVLFG zur Förderung von Präventionsprodukten. Die Präventionszuschüsse können Unternehmen beantragen, die bei der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft (LBG) versichert sind.
Die Zuschüsse werden im „Windhundverfahren“ vergeben. Daher zählt Schnelligkeit! Merken Sie sich den Termin vor: Antragsbeginn 15. Januar 2026 um 10 Uhr
Sichern Sie Ihre Förderprämie! Für das Jahr 2026 wird die Fördersumme deutlich aufgestockt: Statt bislang einer Million Euro stehen nun insgesamt vier Millionen Euro zur Verfügung. Gleichzeitig wurde der Prämienkatalog spürbar erweitert.
Die Förderung ist auf 25 % des zuletzt in Rechnung gestellten LBG-Beitrags begrenzt. Darüber hinaus werden bis zu 25 % der Anschaffungskosten – jeweils bis zum festgelegten Maximalbetrag – erstattet. Antragsberechtigt sind alle Unternehmen, auch wenn sie bereits im Jahr 2025 einen Zuschuss erhalten haben. Pro Unternehmen kann für das Jahr 2026 ein Antrag gestellt werden.
Ziel der Fördermaßnahmen ist es, die Arbeitssicherheit in den Forstbetrieben nachhaltig zu verbessern und präventive Investitionen gezielt zu unterstützen.
Diese Produkte bietet die SVLFG für die Branche Forst/Jagd an:
Im Rahmen der diesjährigen Ortsversammlungen der Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt Nord w. V. begrüßte der 1. Vorstand Mathias Sperber zahlreiche Mitglieder, Vorstandsmitglieder sowie Ehrengäste. In seiner Eröffnung blickte er auf das vergangene Jahr 2025 zurück und dankte den Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern ausdrücklich für ihre gute Zusammenarbeit und die kontinuierliche Holzbereitstellung. Besonders hob er die große Unterstützung der Mitglieder hervor, die trotz teils schwieriger Rahmenbedingungen zuverlässig Holz lieferten.
Ein weiterer Programmpunkt war der kurze Jahresrückblick, in dem unter anderem die Infofahrt in den Frankenwald angesprochen wurde. Diese bot den Teilnehmenden wertvolle Einblicke in aktuelle forstliche Entwicklungen und Herausforderungen.
Im Anschluss übernahm Geschäftsführer Bastian Träger, teilweise vertreten durch Alois Röckl, den fachlichen Teil der Versammlung mit einem umfassenden Überblick über die Holzmarktsituation 2025.
Rückblick auf das Holzjahr 2025
Der Winter 2024/2025 verlief ungewöhnlich mild, ohne nennenswerten Frost, Schneebruch oder Windwurf. Die Holzpreise zeigten sich zu Jahresbeginn leicht steigend, jedoch gestaltete sich die Abfuhr stellenweise zögerlich. Das Frühjahr war geprägt von ausgeprägter Trockenheit, was zu Ausfällen bei Pflanzungen führte. Zusätzlich wirkten sich Nachwirkungen von Marktereignissen sowie große Waldlager auf eine verhaltene Holzabfuhr aus. Positiv hervorzuheben war das nahezu vollständige Ausbleiben von Borkenkäferschäden.
Der Sommer wurde als kühl und niederschlagsreich wahrgenommen. Auch in dieser Phase blieb der Wald weitgehend von Schädlingsbefall verschont, allerdings ging der Einschlag insgesamt zurück. Der Absatz von Sägeholz schwächte sich ab, und die Preise gaben im Spätsommer leicht nach. Im Herbst und Winter hingegen stiegen die Holzpreise wieder deutlich an. Gleichzeitig war zu wenig Rundholz am Markt verfügbar, was teilweise zu Kurzarbeit bei Sägewerken führte. Die Nachfrage nach Frisch- und Käferholz nahm wieder zu.
Aktuelle Marktsituation
Aktuell ist die Rundholzversorgung angespannt. Während die Rundholzpreise auf einem hohen Niveau liegen, bleibt die Nachfrage nach Schnittholz verhalten. Dennoch kann Holz derzeit gut vermarktet werden, insbesondere im Zusammenhang mit Waldumbau und Pflegemaßnahmen. Fichte und Kiefer sind weiterhin stark nachgefragt, wobei Fixlängen und Langholz zu gleichen Preisen gehandelt werden. Geschäftsführer Träger betonte in diesem Zusammenhang, wie wichtig eine frühzeitige Rücksprache mit der FBG vor Hiebsbeginn ist, insbesondere zur Abstimmung von Sortimenten und Aushaltung.
Neue rechtliche Rahmenbedingungen
Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags lag auf der EU-Verordnung über entwaldungsfreie Produkte (EUDR) sowie der EU-Wiederherstellungsverordnung (W-VO). Die Teilnehmenden wurden über den aktuellen Stand, mögliche Verschiebungen und die voraussichtlichen Auswirkungen auf Waldbesitzer informiert. Für die meisten privaten Waldbesitzer gelten verlängerte Übergangsfristen, dennoch wurde empfohlen, sich frühzeitig mit den neuen Anforderungen auseinanderzusetzen.
Hinweise für die Praxis
Abschließend gab die Geschäftsführung praktische Hinweise für die Holzbereitstellung, unter anderem zu Mindestmengen, sauberer Sortierung, getrenntem Lagern der Baumarten sowie zur Vorbereitung von Rückegassen, Lagerplätzen und Zufahrten.
Mit einem Dank an alle Anwesenden für ihr Interesse und ihre Mitarbeit endeten die Ortsversammlungen der FBG Neustadt Nord w. V.
Das Antragsformular dort durch Klick auf „>Förderwegweiser – Antrag auf Zuteilung einer Betriebsnummer“ herunterladen und ausfüllen.
Anhänge nicht vergessen: Kopie Personalausweis und falls vorhanden bzw. notwendig GbR-Vertrag, Handelsregisterauszug.
Statt Kopien mitzuschicken, kann der für Sie zuständige Förster auf dem Antragsformular Ihre Identität bestätigen und dass der notwendige GbR-Vertrag bzw. der Handelsregisterauszug vorliegt. (Ihren Förster finden Sie auf www.foersterfinder.de .) Der Förster kann dann auch Ihren Antrag entgegennehmen und weiterleiten.
Den Antrag senden Sie an das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, in dessen Gebiet sich der Betriebssitz befindet. (Betriebssitz ist meist der Wohnort des Antragstellers. Der Betriebssitz ist entscheidend, nicht wo das Waldstück liegt.)
In beiden oben genannten Fällen können Sie den Antrag auch eingescannt an folgende E-Mail-Adresse schicken: poststelle@aelf-tw.bayern.de
Nachdem Sie die Betriebsnummer erhalten haben, brauchen Sie noch eine PIN für die Anmeldung in iBALIS. Wie Sie die erhalten, steht auf der nächsten Seite.
Falls noch keine PIN vorhanden ist:
Nach Erteilung der Betriebsnummer muss noch eine PIN beantragt werden, und zwar beim LKV (=Landeskuratorium der Erzeugerringe für tierische Veredelung in Bayern e.V.).
Rothenkirchen – Eine Gruppe von rund 30 interessierten Waldbesitzern der Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt Nord w.V. unternahm kürzlich eine Infofahrt zum Forstbetrieb Rothenkirchen im Frankenwald, unweit der Thüringer Grenze. Ziel der Exkursion war es, sich vor Ort ein Bild von den Herausforderungen und Lösungsansätzen der modernen Forstwirtschaft im Zeichen des Klimawandels zu machen.
Ein erstes Highlight war der Besuch des markanten Gebäudes des Forstamts Rothenkirchen, das früher als Finanzamt diente. Direkt daneben befindet sich ein modernes Heizkraftwerk für Hackschnitzel. Hier wird Schadholz aus Sturmschäden oder Borkenkäferbefall direkt vor Ort energetisch verwertet – ein gelungenes Beispiel für regionale Wertschöpfung und nachhaltige Energiegewinnung.
Anschließend ging es in den Wald: Bei der Besichtigung verschiedener Kahlflächen im Frankenwald – nahe dem bekannten Rennsteig – wurden die gravierenden Unterschiede zwischen Staats- und Privatwald deutlich. Während im Staatswald bereits aktiv mit standortgerechten Baumarten wie Buche und Tanne vorgebaut wurde, blieben vergleichbare Flächen im Privatwald bislang weitgehend unberührt. Besonders die Schadjahre 2021 und 2022 hatten hier sichtbare Spuren hinterlassen. Die Ursachen reichen jedoch weiter zurück: Bereits 2018 begann sich der Kupferstecher – ein Rindenbrütender Borkenkäfer – rasant auszubreiten. Im darauffolgenden Jahr kam der berüchtigte Buchdrucker hinzu, was die Situation vielerorts dramatisch verschärfte.
Ein besonders interessantes Beispiel zukunftsorientierter Wiederbewaldung stellte eine eingezäunte Aufforstungsfläche dar. Diese wurde mit einem Weinbergschlepper, Scheibenegge und Fräse aufgelockert und anschließend nicht klassisch bepflanzt, sondern eingesät – unter anderem mit Eichen und weiteren Laubbaumarten. Dieser innovative Ansatz verspricht eine naturnahe, kosteneffiziente Wiederbewaldung.
Nach einer Mittagspause in einem typisch fränkischen Wirtshaus ging es weiter zu einem intakten Altbestand. Hier wurde bereits ein sogenannter Unterbau mit Buche und Tanne angelegt. Die Forstexperten erläuterten die geplanten Maßnahmen zur weiteren Pflege und Durchforstung – ein Musterbeispiel für vorausschauende Waldbewirtschaftung.
Die Infofahrt zeigte eindrucksvoll: Waldumbau ist eine langfristige Aufgabe, die aktives Handeln und fundierte Planung erfordert. Nur so kann es gelingen, unsere Wälder klimaresilient und wirtschaftlich tragfähig in die Zukunft zu führen.
Die FBG Neustadt/WN – Nord w.V. fährt am Montag, den 28. Juli 2025 als Informationsfahrt zum Forstbetrieb Rothenkirchen der Bayerischen Staatsforsten (BaySF).
Auf dem Programm steht neben der Forstbegehung die Besichtigung großer, kahler Schadflächen infolge massiven Borkenkäferbefalls. In keinem anderen Gebiet Bayerns hat der Borkenkäfer so deutliche Spuren hinterlassen wie im Frankenwald.
Ein zentrales Thema wird die Wiederbewaldung der Kahlflächen sein. Angesichts der aktuellen klimatischen Bedingungen stehen wir vor komplexen Herausforderungen bei der Waldbewirtschaftung im Kampf um den Erhalt unserer Wälder.
Bei dieser Exkursion gilt es bewährte, aber auch innovative Strategien zu erfahren, um klimaresistente Baumarten zu etablieren und die große Aufgabe des Waldumbaus „Der neue Frankenwald“ bewältigen zu können.
Die Informationen und Beispiele können sicherlich unsere Arbeit in unseren Wäldern bereichern, damit eine nachhaltige und langfristige Bewirtschaftung möglich ist.
Abfahrtszeiten:
7.00 Uhr Altenstadt/WN, Sportheim (Jahnstraße 4) 7.15 Uhr Windischeschenbach, Parkplatz an der ST2181 (von Neuhaus Richtung Windischeschenbach, rechte Seite) 7.30 Uhr Erbendorf, Unterer Markt (Volksbankseite)
Mittags kehren wir in einem Gasthof ein. Bitte an wetterfeste Kleidung und geeignetes Schuhwerk für die Exkursion im Wald denken.
Rückfahrt erfolgt gegen 16 Uhr und die Ankunft ist bis ca. 18 Uhr vorgesehen.
Bitte um schnelle Anmeldung bei Birgit Grünbauer (begrenzte Plätze) unter: